„PeP-Unterrichtsprogramm für Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention“

Landesprogrammschulen können die Fortbildung über die regionale Koordination beantragen! 

Für die Einführung des PeP-Unterrichtsprogrammes gibt es in Bayern ausgebildete Multiplikatoren. Das Programm eignet sich für Förderschulen, aber auch für Hauptschulen und in beschränktem Maß für Grundschulen.
Für Schüler und Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf gab es bisher kein zielgruppen-gerechtes Unterrichtsmaterial zur Stärkung der personalen und sozialen Lebenskompetenzen, zur Vorbeugung von Sucht- und Konsumproblemen und zur Förderung eines gewaltfreien Miteinanders. Diese Lücke schließt nun das PeP – Unterrichtsprogramm, das auf Initiativedes Projekts „Anschub.de – Programm für die gute gesunde Schule“ der Bertelsmann Stiftung durch eine Projektgruppe des Nordverbundes suchtpräventiver Fachstellenentwickelt wurde.

Das PeP Unterrichtsprogramm enthält 85 Unterrichts-einheiten für den Unterricht der 3.-9. Jahrgangsstufe mit umfangreichen Werkstatt- einheiten und eine CD mit Hörbeispielen, wie Entspannungstexten und Liedern. Die verwendete Sprache, der Satzbau und die Aufbereitung der Inhalte stimmen mit den Lernvoraussetzungen und Ansprüchen derSchülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf überein. Rückmeldungen von Lehrkräften, die mit PeP arbeiten, verdeutlichen: Das Programm ist im Unterrichtsalltag gut einsetzbar, kann flexibel der Lerngruppe angepasst werden und bewirkt spürbar eine Verbesserung des sozialen Klimas in der Klasse. Erfahrungen bei der Umsetzung des Programms machen auch deutlich, dass SchülerInnen von Hauptschulen, integrativen Lerngruppen und in Berufsvorbereitungsjahren mit dem Unterrichtsmaterial ausgezeichnet arbeiten können.
Wie kann meine Schule das PeP-Programm erhalten? Das PeP-Programm wird durch ausgebildete Multiplikatoren mit einer Fortbildung an ihrer Schule eingeführt und anschließend beratend begleitet. Da das Programm in einer Schule nur nachhaltig umgesetzt werden kann, wenn möglichst viele Lehrer/innen es aktiv mittragen und umsetzen, steht die Fortbildung allein Schulen zur Verfügung, bei denen mindestens die Hälfte der Kollegien per Beschluss der Lehrerkonferenz zustimmt. In Berufsbildenden Schulen können auch Teilkollegien (z.B. Berufsvorbereitender Bereich) die Fortbildung belegen.
Gerne stellen die Fachkräfte Ihrer Schule das PeP – Programm vor und unterstützen Sie dabei, Ihre Schule von dem PeP-Unterrichtsprogramm zu überzeugen.

Sie haben Interesse und möchten mehr über PeP wissen, dann setzen Sie sich bitte per E-Mail mit dem Ansprechpartner in Ihrem Bundesland in Verbindung:

Ansprechpartner in Bayern:
Landeskoordinator Michael Partes

Hildegard Aiglstorfer
h.aiglstorfer@lzg-bayern.de