Die erste Schulwoche

Berufliches Schulzentrum Mühldorf

Die erste Schulwoche

Ziel der Maßnahme:

  • Einführung der Schüler der 10 Klassen in ihre neue Schulumgebung
  • gegenseitiges Kennenlernen der Schüler
  • Schüler sensibel und empfänglich machen für einen wertschätzenden und
  • freundlichen Umgang miteinander.
  • Förderung von Teamfähigkeit in den Klassen/Stärkung der personalen und sozialen
  • Kompetenzen
  • Organisiertes und effektives Lernen durch Vermittlung von Lernmodulen
  • Angenehmes Arbeits- und Lernumfeld für Lehrer und Schüler schaffen

Beteiligte Gruppen:
Schüler und Lehrkräfte der Berufsfachschulen für Kinderpflege, Hauswirtschaft und
Sozialpflege, Schulleitung

Zeitraum der Aktion:
Seit dem Schuljahr 2008/2009; Aktion wird im Sinne der Nachhaltigkeit fortgesetzt

Ausgangssituation:
Die erste Schulwoche in den Berufsfachschulen des Beruflichen Schulzentrums wird von Lehrkräften und Schülern aufgrund der Vielfalt organisatorischer Aufgabe oft als sehr stressig empfunden.
Die Schüler müssen lernen, sich in ihrer neuen Schulumgebung zurecht zu finden. Einige Schüler kommen zu spät zum Unterricht, weil das Schulhaus noch unbekannt ist oder weil bei der Gruppenaufteilung in der Praxis die falsche Gruppe aufgesucht wurde. Bis die Namen der Mitschüler bekannt sind, vergehen Wochen, was die Entstehung einer Klassengemeinschaft erschwert. Aus diesem Grund versucht man als Klassenleiter, das ganze Schuljahr über auf einen wertschätzenden und freundlichen Umgang hinzuweisen.
Konflikte durch fehlende soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit mancher Schüler sind
vorprogrammiert und verhindern eine angenehme Lernatmosphäre. Dies ist für Schüler und
Lehrkräfte sehr belastend.
Erlebnispädagogische Spiele fördern die soziale Kompetenz und die Teamfähigkeit. Die Schüler führen Kennenlernspiele durch und lernen, verständnisvoll miteinander umzugehen. Da hierzu bereits eine Fortbildung für die Lehrer zum Thema Erlebnispädagogik stattgefunden hat und Spiele schon praktisch ausprobiert wurden, konnten diese
Erfahrungen in die Module der „ersten Schulwoche“ gut eingebracht werden.
Außerdem wird von den Schülern verlangt, dass sie selbstständig und selbstorganisiert lernen können. Sie sollen berufliche Lernsituationen mit Hilfe von Informationstexten sowie mit anderen Medien und Materialien kompetent lösen. Hier werden Fähigkeiten wie z.B. das Bearbeiten und Analysieren von Texten von den Schülern verlangt. Da die Schüler von verschiedenen Schulen kommen, besteht bezüglich der Lernmethoden unterschiedliches Vorwissen. Diese Heterogenität kann man durch Lernmodule am Anfang des Schuljahres vermeiden und für jeden Schüler eine annähernd gleiche Ausgangssituation schaffen.

Ablauf der Maßnahme:

  • Lehrerkonferenzen
  • Aufteilung der Themen in Module
  • Bearbeitung der Module in Lehrergruppen (Lernmodule, Kennenlernspiele,
  • Schulhausralley, Klassenknigge…)
  • Sammlung der Module in einem Ordner
  • Ordner dient im Lehrerzimmer als Kopiervorlage für alle beteiligten Lehrkräfte

Berufliches Schulzentrum
Mühldorf a. Inn BSZ

Schule

Berufliches Schulzentrum Mühldorf (Berufsschule)

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